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Golf-ABC
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Golf Lexikon

C - vom Caddy bis zum CR-Wert


Caddy
Der Caddy ist diejenige Person, die dem Spieler unter anderem die Golftasche trägt. Gute Caddies haben jedoch noch weitaus wichtigere Aufgaben: Sie helfen bei der richtigen Wahl der Schläger, geben dem Spieler Tips bezüglich der Puttlinie und schreiben den Score mit. Die Caddies der Golf Profis bekommen ein anteiliges Honorar; verdient der Pro gut, verdient auch sein Caddy gut. Als Caddy bezeichnet man auch Wägen, auf denen das Bag (Golftasche) befestigt wird (siehe auch "Trolley"). Diese Caddies nehmen einem somit ebenfalls das Tragen der Tasche ab. Es gibt Caddies, die man ziehen muß und Caddies, die einen Motor haben und mit einer Batterie oder mit Benzin fahren.

Carry
Die Entfernung, die der Ball nach dem Schlag in der Luft bis zum Auftreffen am Boden zurücklegt.

Cart
Fahrzeug, um Golfer und ihre Ausrüstung über den Golfplatz zu befördern.

Computed Buffer Adjustment (CBA)
Das Computed Buffer Adjustment (CBA, "Pufferzonenanpassung") ist bei Golfturnieren eine Auf- oder Abwertung der erzielten individuellen Leistung aller Spieler. Vorgenommen wird sie, wenn das durchschnittliche Ergebnis deutlich von einem statistischen Mittelwert abweicht. Diese Regelung wird vom europäischen Golfverband (European Golf Association – EGA) zum 1. Januar 2012 eingeführt.
Bei CBA bleiben die erzielten Stableford-Punkte eines Spieler unangetastet. Die Anpassung erfolgt nun, indem der Pufferbereich der jeweiligen Handicapklassen entsprechend der Wettspielergebnisse der Mitstreiter verschoben wird (sogenanntes „Shiften“).
Zum Einsatz kommt CBA, wenn mindestens 10 Wettspielteilnehmer der Handicapklassen 1–4 an dem Wettspiel teilnehmen. Gleichgeartete Wettspiele an einem Tag (zum Beispiel Clubmeisterschaften der Damen und Herren) können zudem ab jetzt in der CBA-Betrachtung zusammengefasst werden.

Chapman Format
Beide Spieler eines Teams schlagen ab, dann schlagen beide Spieler jeweils den Ball des anderen Spielers. Danach wird der bessere Ball ausgesucht und der Spieler, dessen Ball nicht ausgewählt wurde, schlägt den dritten Ball (der ausgesuchte Ball muß nicht derjenige sein, der weiter vorne liegt - es kann auch sein, dass nach dem Kriterium "welcher Spieler soll als nächster Schlagen" entschieden wird). Dann geht es mit dem einen ausgewählten Ball weiter, der abwechselnd von den beiden Spielern geschlagen wird.
Das Teamformat  (2 gegen 2) ist benannt nach Dick Chapman, einem großen Amateur, der das Masters 17 mal hintereinander gespielt hat. Chapman hat das Format im Pinehurst Resort entwickelt, weswegen es auch Pinehurst genannt wird oder alternativ auch American Foursomes.

Chip
Als Chip bezeichnet man einen niedrigen Annäherungsschlag zur Fahne. Beim Chip rollt der Ball - im Gegensatz zum Pitch (hoher Annäherungsschlag) - den größten Teil der zurückgelegten Distanz.

Chip-in
Ein eingelochter Chip.

Church Pew Bunker
Ist ein riesiger Bunker in Form von "Kirchenbänken", der am Oakmont County Club - einem der schwierigsten Meisterschaftsplätze in den USA - zwischen Loch 3 und 4 liegt. Oakmont ist ein Vorort von Pittsburgh, Pennsylvania. Am Oakmont Country Club fanden schon mehr als zehn U.S.Open statt, zuletzt 1994 (Sieger Ernie Els, Südafrika) und 2007.

Clubhaus
Das Hauptgebäude eines Golfclubs.

Clubhead
Englische Bezeichnung für den Schlägerkopf.

Clubfitting
Siehe Schlägerfitting

Clubs
Englische Bezeichnung für Golfschläger.

COR (Coefficient of Restitution)
Coefficient of Restitution (Abprall-Koeffizient). Der erlaubte COR für die Schlagfläche beträgt 0,83 - ein Golfball muss also beim Aufprall mindestens 17% der eingesetzten Energie verlieren

Course
Englische Bezeichnung für den Golfplatz.

CourseRating
Bestimmung des Schwierigkeitsgrades eines Platzes.

Cross-handed
Ein Putting-Griff bei dem die führende Hand unterhalb der anderen Hand platziert ist. Das ist genau umgekehrt wie beim traditionellen Putt-Griff.

CR-Wert (Course Rating Wert)
Der CR - Wert ist der Schwierigkeitsgrad eines Golfplatzes, vergleichbar mit dem bis Ende 2001 gültigen Standard Scratch Score, bezogen nur auf den Scratch-Spieler.

Durch Einführung des neuen Course Rating Systems wurde der SSS durch den CR (Course Rating) Wert ersetzt, der die Schlagzahl eines Scratch-Spielers (Hcp 0) bei normalen Bedingungen darstellen soll. Der CR Wert setzt sich zu 90% aus der spielrelevanten Länge der Bahn zusammen und zu 10% aus den Hindernis- und Erschwernisfaktoren. Der CR Wert hat eine Nachkommastelle und ist ein Wert rund um 72 (z.B. 71,6).

Course- und Slope-Rating (CR bzw. SL) gemeinsam beschreiben die Schwierigkeit eines Golfplatzes. Herangezogen werden neben der Länge weitere Erschwernisfaktoren: z.B. Topographie, Bodenbeschaffenheit, Fairwaybreite, Grüngröße, Bunker, Wasser, Anzahl der Bäume usw.

Die Formel zur Errechnung der Spielvorgabe lautet:

SPIELVORGABE = STAMMVORGABE × (SLOPE-WERT / 113) - CR-WERT + PAR

Dies heißt also, wenn ein Golfspieler mit Stammvorgabe -18,0 auf einem Golfplatz mit einem Par von 72, einem Slope von beispielsweise 125 und einem CR-Wert von 73,4 spielt, so tritt er an mit einer Spielvorgabe von -18 * (125 / 113) - 73,4 + 72 = -21,3 (gerundet auf -21). Dieser Platz wäre also überdurchschnittlich schwer.

CT (Characteristic Time, Rückprallzeit)
Die Rückprallzeit (CT) ist ein Maß für die Aufpralleffizienz und wird manchmal als der "Federeffekt" eines Drivers bezeichnet. Die CT hat unlängst das bisher verwendete Maß des Rückstoßkoeffizienten (Coefficient of Restitution, COR) ersetzt. Die CT ist ein Maß für das Ansprechen einer Driver-Schlagfläche auf ein darauf auftreffendes Objekt - kurz gesagt, ein Maß der Aufpralleffizienz. Eine höhere CT-Aufpralleffizienz entspricht einer effizienteren Energieübertragung von der Schlagfläche auf den Ball, was mehr potenzielle Weite bedeutet.
Wie funktioniert die CT Prüfung ? Bei dem vom Royal and Ancient Golf Club of St. Andrews und der United States Golf Association durchgeführten CT-Driver-Test lässt man ein an einem Pendel angebrachtes Stahlgewicht aus verschiedenen Höhen auf die Schlagfläche aufprallen. Die Dauer des Kontakts zwischen Gewicht und Schlagfläche bestimmt die CT eines Drivers; als Grenzwert wurden 239 Mikrosekunden plus eine Testtoleranz von 18 Mikrosekunden festgesetzt, was einen Maximalwert von 257 Mikrosekunden ergibt. Dieses Prüfverfahren wurde von R&A und USGA gemeinsam entwickelt und genehmigt.

Cut
Die meisten großen Golf Turnieren werden im Zählwettspielmodus über vier Runden zu je 18 Loch ausgetragen. Nach zwei Runden ist das Turnier für jene Spieler zu Ende, die über einer bestimmten Schlaganzahl liegen. Hier findet der "Cut" (zu deutsch "Schnitt") statt - es wird die Spreu vom Weizen getrennt. Spieler, die den Cut nicht schaffen, erhalten in der Regel kein Preisgeld und können quasi am Wochenende schon heimreisen.


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