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Ryder Cup
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Das Ryder Cup Format

Machtplay und Teamspiel machen den Reiz des Ryder Cups aus

K-Club in Irland
Seit 1927 wird der Ryder Cup als kontinentale Auseinandersetzung zwischen den USA und Europa (zunächst nur Spieler aus Großbritannien, später aus ganz Europa) gespielt. Der Ryder Cup gilt als das bedeutendste und faszinierendste Ereignis im Golfsport - nicht nur der sportlichen Höchstleistungen wegen, sondern vor allem wegen seiner schillernden Tradition, der oft großen emotionalen Ausbrüche, der Dramatik und Spielerschicksale. Es gilt als Große Ehre, beim Ryder Cup für sein Team mitspielen zu dürfen.

Der Ryder Cup wird findet alle zwei Jahre abwechselnd

K-Club
in den USA und in Europa statt. Ursprünglich fanden die Ryder Cup Matches in den ungeraden Jahren statt. Seit dem Terroranschlag am 11.September 2001 in New York - damals kurz vor dem Ryder Cup - findet die Veranstaltung an geraden Jahren statt, weil der Ryder Cup 2001 wegen der Terroranschläge um ein Jahr verschoben wurde.

Der Ryder Cup ist das außergewöhnlichste Golf Turnier der Welt. Der Mannschaftswettkampf, der Zwei-Jahres-Rhythmus, die Duelle mann gegen Mann - das alles macht die Faszination dieses Wettstreits aus, der Spieler wie Zuschauer und Journalisten gleichermaßen in seinen Bann zieht.

Matchplay - der besondere Reiz des Ryder Cups

Der Ryder Cup dauert drei Tage (Freitag bis Sonntag), pro Team (USA und Europa) spielen jeweils 12 Spieler.

K-Club Palmer Course
Alle Ryder Cup Matches (Vierer und Singles) werden im Matchplay Format (Lochwettspiel) gespielt - es wird also jedes Loch isoliert bewertet und dann die Anzahl der gewonnenen Löcher addiert. Im Unterschied zum Strokeplay (Zählwettspiel), bei dem die Summe der Schläge für das Endergebnis zählt. Pro gewonnenem Loch erhält der Sieger/das Siegerteam einen Punkt, für den Verlierer gibt es keinen Punkt. Wird das Loch geteilt, bekommen beide einen halben Punkt. Ein Matchplay ist dann beendet, wenn ein Spieler (Singles) oder ein Team (Vierer) mehr Punkte Vorsprung hat als es noch Löcher zu spielen gibt. Beispielsweise heißt 3 & 2, dass ein Spieler (ein Team) drei Punkte Vorsprung hat und nur noch zwei Löcher zu spielen sind (also nach dem Loch 16). Damit steht der Sieger fest und es wird nicht bis zum 18. Loch zu Ende gespielt. Das Matchplay Format ist für die Zuschauer sehr spannend, da es bei jedem Loch um den Sieg geht, das ist vergleichbar mit der Situation beim Stechen in einem Zählwettspiel.

Am Freitag und Samstag: Vierer (Team-Matches)

Freitag und Samstag wird am Vormittag jeweils eine Serie von vier Vierball Bestball (engl. Fourballs) Matches gespielt, jeweils am Nachmittag wird dann eine Serie von vier Klassischen Vierern (engl. Foursomes) gespielt. Das sind Spielformate, bei denen jeweils ein Team bestehend aus zwei Spielern gegeneinander spielt.

Bei den Fourballs sind - wie der Name schon sagt - vier Bälle im Spiel, jeder Spieler hat seinen eigenen Ball. Am Ende zählt pro Team das bessere Ergebnis (deshalb Bestball).
Beim klassischen Vierer hingegen spielt jedes Zweier-Team nur mit einen Ball - dieser wird abwechselnd von dem einen und dem andere Spieler gespielt. Beispielsweise bei einem Par 4: Spieler A schlägt ab, Spieler B macht den Annäherungsschlag, Spieler A puttet und Spieler B locht ein.

Am Sonntag: Single-Matches

Am Finaltag am Sonntag stehen dann die zwölf Singles am Programm. In Summe sind daher 28 Punkte zu vergeben, pro Sieg gibt es einen Punkt, pro geteiltem Match einen halben Punkt.

Challenge Rydercup

Das Ryder Cup Format ist in mehrerer Hinsicht eine Herausforderung für die Spieler. Da ist einmal die Tatsache, dass im Matchplay Format gespielt wird. Mit Ausnahme von wenigen Turnieren (z.B. die World Matchplay Championship) werden fast alle Turniere im Zählwettspiel-Format gespielt. Eine viel größere Umstellung für die Spieler sind die Team-Formate am Freitag und am Samstag. Das ganze Jahr spielen die Pros für sich allein und gegeneinander und werden zum egoistischen  Einzelkämpfer - und beim Ryder Cup spielen sie im Team. Ganz wichtig ist die Team-Komponente im klassischen Vierer, wo sich ein Zweier-Team nur einen Ball teilt.

Challenge Zuschauer und Medien

Zu all den Herausforderungen durch das spezielle Ryder Cup Format gesellt sich dann noch der enorme Druck durch das überwältigende Zuschauer- und Medieninteresse. Die Spieler brauchen also Nerven aus Stahlseil um im Ryder Cup erfolgreich zu sein. 


Ryder Cup Geschichte

Ryder Cup (Homepage)
Ryder Cup (Wiki)



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