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Lyoness Open in Atzenbrugg bei Wien

Bernd Wiesberger verspricht für Lyoness Open powered by Greenfinity volle Attacke

 

V.l.: Edwin Weindorfer von Veranstalter emotion, Bernd Wiesberger und Jürgen Maurer
13.06.2012 - Den 29. April 2012 wird Bernd Wiesberger sein Leben lang nicht vergessen! An diesem Tag ging für den 26-Jährigen ein großer sportlicher Traum in Erfüllung. Mit dem Triumph bei der Ballantine’s Championship im Blackstone GC in Icheon (Südkorea) hat sich Wiesberger in den elitären Kreis der Turniersieger auf der European Tour aufgeschwungen. Für seine Galavorstellung im fernen Asien wurde der Burgenländer mit einem Siegerscheck in Höhe von 367.500 Euro belohnt. Zudem hat er sich damit die Spielberechtigung in der europäischen Eliteliga bis Ende 2014 gesichert.


Bernd Wiesberger gewinnt die Ballentine's Championship in Südkorea (29.04.2012)
 
Seinen ersten Turnierauftritt vor heimischem Publikum als European-Tour-Champion wird Wiesberger bei den mit einer Million Euro dotierten Lyoness Open powered by Greenfinity vom 25. bis 28. Juli 2012 im Diamond Country Club in Atzenbrugg absolvieren. "Es ist immer etwas ganz Besonderes, im eigenen Land zu spielen, daher freue ich mich schon sehr auf mein Heimturnier", so Wiesberger, dessen Turnierkalender in den kommenden Wochen und Monaten dicht gedrängt ist.

Bernd Wiesberger goes USA

Ursprünglich war nicht sicher ob Bernd Wiesberger in Atzenbrugg aufteet weil er die Woche nach den Lyoness Open beim Bridgestone Invitational, einem hochkarätig besetzten Turnier der World Golf Championship Serie in Akron, Ohio, startberechtigt ist. Falls Bernd Wiesberger zu diesem Zeitpunkt noch unter den Top-100 der Weltrangliste ist wird er die Woche drauf auch beim vierten Major des Jahres - der PGA Championship am Ocean Course in Kiawah Island, South Carolina starten. "Natürlich sind die Turniere in den USA sportlich sehr wertvoll für mich", sagt Bernd, dem aber auch bewusst ist dass er nach seinem Turniersieg in Südkorea das Zugpferd der heimischen Lyoness Open ist. Die Vorverlegung des Turniers um einen Tag (statt von Donnerstag bis Sonntag wird von Mittwoch bis Samstag gespielt - offiziell wegen der Eröffnung der Olympischen Spiele in London) dürfte unter anderen geholfen haben Bernd Wiesberger einen Start in Österreich schmackhaft zu machen. So kann er am Sonntag nach dem Turnier schon in die USA fliegen und versäumt damit keinen Trainingstag beim Bridgestone Invitational.

Mathias Vorbach vom neuen Titelsponsor Lyoness (links) mit Bernd Wiesberger und Jürgen Maurer

Im Vorjahr wurde der Oberwarter im Diamond Country Club als bester Österreicher starker Fünfter. Auf Sieger Kenneth Ferrie (ENG) fehlten Wiesberger lediglich vier Schläge. "Der Platz war super zu spielen und ist mit Sicherheit eine Bereicherung für die European Tour. Ich habe mit Rang fünf bewiesen, dass mir der Kurs ganz gut liegt. Wenn man vorne mitspielen will, dann gibt es ohnehin nur volle Attacke", hat sich Wiesberger für sein Heimspiel bereits eine "angriffslustige" Taktik zurechtgelegt.

Gute Erinnerungen an Atzenbrugg hat auch der für den Diamond Country Club spielende Jürgen Maurer, der im Vorjahr auf dem Par-72-Kurs erstmals bei einem European-Tour-Event den Cut schaffte und am Ende auf Platz 52 landete. "Dieses Turnier hat mir gezeigt, dass mir auf das Niveau der Topspieler auf der European Tour nicht viel fehlt. Leider habe ich die Schlussrunde ein wenig verpatzt, sonst wäre noch mehr drinnen gewesen", erinnert sich der Steirer, der in der heurigen Saison einen zehnten Platz bei der Telenet Trophy (Challenge Tour) als bestes Resultat zu Buche stehen hat. Neben Wiesberger und Maurer hat aus österreichischer Sicht der ebenfalls für den Diamond Country Club spielende Markus Brier seinen Startplatz beim Heimturnier fix in der Tasche. Welche weiteren heimischen Spieler das ÖGV-Trio im Sportland Niederösterreich dank Wild Cards "verstärken" werden, entscheidet sich in den nächsten Wochen.

Auf der vorläufigen Nennliste, die natürlich noch keinen endgültigen Status hat, haben sich die früheren Österreich-Sieger Jeev Milkha Singh (IND/2008), Jose Manuel Lara (ESP/2010) und Kenneth Ferrie (ENG/2011) ebenso eingetragen, wie Sören Kjeldsen, Sören Hansen (beide DEN), Francesco Molinari (ITA), Pablo Larrazabal (ESP), Alex Cejka (GER), Paul McGinley (IRL) oder Rich Beem (USA), der 2002 die US PGA-Championship vor Tiger Woods gewann. Zudem sind die Veranstalter bemüht, noch den einen oder anderen klingenden Namen zu den Lyoness Open zu lotsen.

Lyoness Open (Homepage)


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